Bodenleger
Die neue Wohnung ist in Sicht, der Vermieter ist willens, aber irgendwie sieht es noch etwas ungastlich aus im neuen Zuhause? Ein Bodenleger muss her!
Im Unterschied zum Parkettleger, der mit Holzböden arbeitet, und zum Fliesenleger, der für das Verlegen von Materialien wie Glas, Keramik und Stein zuständig ist, arbeiten Bodenleger mit Werkstoffen aus Textil bzw. Kunststoff. Sie verlegen also sowohl Teppich als auch Laminat, Kork und verschiedene Kunststoffböden, die vor allem in der Industrie und in öffentlichen Einrichtungen vorkommen.
Arbeitsschritte des Bodenlegers
Am Beginn der Arbeit des Bodenlegers steht zunächst das ausführliche Gespräch mit dem Auftraggeber, denn der Bodenleger muss zunächst abklären welche Anforderungen an den zu verlegenden Boden gestellt werden.- Muss er, zum Beispiel in Verkaufsräumen, besonders belastbar und langlebig sein?
- Ist in einer Fabrik ein antistatischer oder sogar leitfähiger Boden notwendig?
- Welcher Mode soll der Boden entsprechen?
Auch die Beschaffenheit des Untergrundes muss geprüft werden. Ist dieser uneben oder weist andere Mängel auf, müssen diese zunächst behoben werden, bevor der Boden verlegt werden kann. Dabei wird der Unterboden geschliffen, Löcher und Risse zugespachtelt und mit speziellem Harz ausgespritzt. In besonders schwierigen Fällen wird ein trockener Estrich gelegt.
Die eigentliche Verlegearbeit beginnt mit dem Zuschneiden des Materials, das dann mit einem entsprechenden Kleber auf den Unterboden aufgebracht wird. Einzelne Teppichbahnen werden danach sauber miteinander vernäht, Kunststoffplatten thermisch bzw. chemisch verschweißt oder verfugt.
Ist der Boden verlegt, wird er noch einmal professionell gereinigt bzw. versiegelt.
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