Stromanbieter und Telefon beim Umzug wechseln
Alle Kisten sind gepackt, die Spedition gebucht, alles ist in trockenen Tüchern und der Umzug steht bevor. Wenn nur diese ganze Ummelderei nicht wäre! Adressen müssen herausgesucht werden, hat man alle Kundennummern zur Hand? Und sollte man jetzt vielleicht mal den Anbieter wechseln? Brauche ich noch Umzugskartons? Und wohin mit dem verkauften Sperrgut?
Stromanbieter wechseln
Schon lange über den Anbieter geärgert? Bei jeder Krise schnellen die Preise in die Höhe. Liest man über seinen Versorger in der Zeitung, dann ist es garantiert eine Negativschlagzeile. Vielleicht sollte man ja doch mal grünen Strom ausprobieren. Echten grünen Strom! Denn die Öko-Tarife der großen Anbieter konventionellen Stromes haben praktisch keine Bedeutung. Jeder Stromanbieter muss 10 % Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz einspeisen. Wer also bei Vattenfall Öko-Strom kauft, finanziert damit das nächste Kohlekraftwerk. Also ran an den Öko-Strom. Eine Übersicht über die besten Ökostrom-Anbieter haben wir für Sie im Netz gefunden.
Telefon ummelden
Die nächste Hürde. Früher musste man sechs Wochen vor dem Umzug einfach bei der Telekom, noch früher einfach bei der Post Bescheid geben.
Heute steht einem die ganze Welt der Telekommunikation offen. Ein neuer Anbieter, vielleicht auch eine Flatrate für alles, digitales Fernsehen gleich dazu? Das geht alles. Bei der Telekom können Sie zwei Wochen vor dem Umzug einfach online den Telefonanschluß ummelden.
Bei anderen Anbietern sollten Sie rechtzeitig die Fristen checken und neue Angebote einholen. Vielleicht passt ihr alter Tarif nicht mehr zu Ihren Bedürfnissen?
Umzugsservice von der Post
Nicht immer gelingt es allen Ämtern oder Freunden die neue Adresse rechtzeitig mitzuteilen. Um auch in den ersten Wochen nach dem Umzug alle wichtigen Briefe rechtzeitig zu bekommen, können Sie bei der Post einen Nachsendeantrag stellen.
Statt Sperrmüll Möbel weiterverkaufen
Mit dem Umzug beginnt auch oft ein neuer Lebensabschnitt. Eine Familie wird gegründet, der Einstieg in eine neue Karrierechance oder einfach ein Tapetenwechsel. Wenn man dann gnadenlos mit sich ins Gericht geht, muss man sich eingestehen, dass das 2000-Euro-Sofa vom Stilwerk mit den zwei Sitzen und dem empfindlichen Bezug sich nicht mit dem Baby vertragen wird. Oder dass das 200-Liter-Aquarium und der neue 16-Stunden-Job leider nicht mehr zusammen passen. Anstatt auf dem Sperrmüll sollte noch guterhaltenes weiterverschenkt oder über Online-Kleinanzeigenmärkte verkauft werden. Aber wie regelt man den Transport? Holen Sie sich dafür kostenlos Angebote für Beiladungen ein.
Bücher, Spiele und DVDs können Sie übrigens ganz unkompliziert über eine Onlineplattform weiterverkaufen.
Fazit
Es lässt sich einiges online erledigen, ganz ohne Zusatzkosten - ein toller Tipp: vorgefertigte Kündigungsformulare aus dem Internet. Und vielleicht lebt es sich in der neuen Wohnung noch glücklicher, wenn man eine gute Wahl bei Strom und Telefon getroffen hat. Viel Glück beim Umzug!
